• Andrea Keller, Violine / konzertmeisterin

 

Die entscheidenden Impulse sich mit Alter Musik und historischer Aufführungspraxis auseinander zu setzen erhielt Andrea Keller während ihres Studiums an der Kölner Musikhochschule. Angeregt durch ihren Lehrer Franz Josef Maier, der sie bald schon zur Mitwirkung im Collegium Aureum verpflichtete und vertieft durch ihre Teilnahme an verschiedenen internationalen Fachkursen zur Alten Musik, verlagerte sie den Schwerpunkt ihrer musikalischen Aktivität auf das Spiel der Barockvioline. Andrea Keller ist eine international gefragte Violinistin und Konzertmeisterin; zunächst als langjährige Konzertmeisterin des von ihr mitgegründeten Concerto Köln und nun in namhaften Ensembles wie l`arte del mondo, Das Neue Orchester, Capella Augustina, Die Deutschen Händelsolisten, Musica Antiqua und La Chapelle Royale unter Philippe Heffeweghe sowie als Gast-Konzertmeisterin im Kammerorchester Basel, dem Barockorchester Sevilla und Les agréements musicales.

 

 

 

  • Michael Dücker, Laute/ Therobe

 

Lautenstudium an der Musikhochschule Köln bei Konrad Junghänel, an der Musikhochschule Frankfurt bei Yasunori Immamura sowie Musikwissenschaft an der Universität Würzburg. Als Continuospieler sowie als Solist konzertierte er mit musica antiqua köln, Concerto Köln, La Stravaganza Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Ensemble Echo du Danube, Flautando Köln, Harmonie Universelle, La Stagione Frankfurt, nuovo aspetto, und anderen auf allen wichtigen Festivals in ganz Europa, Afrika, Asien, mittlerer Osten sowie in Nord- und Südamerika. Er wirkte bei über 100 CD-, zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit.

Eine erste Solo-CD mit Werken von Sylvius Leopold Weiss erschien bei Thorofon, eine zweite mit Lautenkonzerten von Adam Falckenhagen entstand als Koproduktion mit dem WDR.
Mit musica antiqua köln spielte er unter anderem Faschs Lautenkonzert, sowie Heinichens Quintettkonzert für DGG ein.

Eine CD mit Werken von Wolfgang Adam Anton Hoffer erschien 2013 beim Label NCA in Kooperation mit dem Deutschlandfunk.
In der „Kölner Reihe Alte Musik“ der Edition Walhall ist Michael Dücker als Herausgeber tätig.

CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei
Deutsche Grammophon/Archivproduktion, Naxos, Denon, Sony Classical, Accent, Carus, NCA,
Vanguard Classics, Thorofon, Dabringhaus & Grimm, cpo, Hänssler, Beoton, Cantabile, Capriccio, Eloquentia,
Speranza Classics, ARD, WDR, BR, NDR, hr, SWF, SWR, RAI,  ARTE, TV CLC (Frankreich), Radio Bremen, Deutsche Welle Radio und Fernsehen, Deutschlandfunk, n-tv, Rias-Berlin, Radio France, Radio Polen, ORF, SR
Radio Hilversum, RTBF (Belgien), Radio Suisse Romande, Radio Zypern,
TV-Cultura, TV-Bandeirantes, TV-Campinas, Catalunya Ràdio, NL- Radio 4, Danmarks Radio, MR3-Bartók Rádió.

 

 

  • Wolff-Thomas Kress – Zink, Schalmei, Posaune, Pommer 

 

Wolff-Thomas Kress, 1977 geboren, spielt seit dem 11. Lebensjahr Trompete. Unterricht nahm er bei Matthias Reuschenbach (Leubsdorf), Franz-Josef Thiel (Leubsdorf), Prof. Vadim Novikov (Moskauer Konservatorium) und Prof. Friedemann Immer (Musikhochschule Köln). Die Freude am Spiel der Musik aus Frühbarock und Renaissance führte ihn dann 2011 zunächst zur Posaune, die er im Selbstudium erlernte. Seit 2012 begann er mit dem Spiel des krummen Zinken. Im nichtdeutschsprachigen Raum ist dieses krumme flötenähnliche, aber mit einem trompetenähnlichen Mundstück angeblasene Instrument auch als "Cornetto" bekannt. Der Zink wurde schnell zu seinem Hauptinstrument. Unterricht nahm er bei Roland Wilson in Köln. Seit 2014 spielt er auch Pommer und Schalmei im Selbststudium. Neben seiner Berufstätigkeit spielt er in verschiedenen Ensembles Zink, Schalmei, Posaune und Pommer für die alte Musik sowie Trompete und moderne Posaune für neuere Musik.Wolff-Thomas Kress

 

 

  • Heike Johanna Lindner – Viola da Gamba

 

Heike Johanna Lindner, wurde in Neuwied am Rhein geboren. Sie studierte Violoncello bei Prof. Christoph Richter und Viola da gamba bei Hans-Georg Kramer an der Folkwang-Hochschule Essen. Ihr Solistendiplom Viola da gamba legte sie am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei Wieland Kuijken ab und studierte dort zusätzlich Barockcello bei Jaap ter Linden. Meisterkurse,
u. a. bei Paolo Pandolfo, Wouter Möller und Reinhard Goebel runden ihre Ausbildung ab. Regelmäßige kammer-musikalische und solistische Auftritte, sowie Rundfunk-, CD- und TV-Aufnahmen mit diversen Kammermusikensembles und Orchestern
(u. a. Musica Antiqua Köln, Cantus Cölln, Taverner Consort, Concerto Köln, Das kleine Konzert, Kölner Akademie, Musica Fiata, Das Neue Orchester, Capella Coloniensis, Bell'Arte Salzburg, Hamburger Ratsmusik, L'Arco) im Inland, sowie in den USA, den Niederlanden, Israel, Frankreich, England, der Schweiz, Österreich, Schweden, Norwegen, Dänemark, Portugal, Spanien, Griechenland, Tschechien und Italien dokumentieren ihre Tätigkeit als freischaffende Musikerin.

 

 

Johanna Cender - Violine

 

Während ihres Musikstudiums an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Conrad von der Goltz und Prof. Kolja Lessing entdeckte Johanna Cender ihre Liebe zur Barockvioline und erhielt Unterricht bei Anne Röhrig.

Später studierte sie noch einige Semester am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Lucy van Dael.

Beim Saarländischen Rundfunk, Staatstheater Saarbrücken und dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen spielte sie einige Jahre, bevorzugte daneben aber stets das Musizieren in kleineren Besetzungen wie u.a. dem Ensemble ORIOL  Berlin,

dem Trio Barrière und dem Klaviertrio trio réminiscence.

 

 

 

 

 

 

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